Zuhause pflegen mit dem richtigen Pflegebett - am Menschen orientiert

Menschliche Pflege: Gute Hilfsmittel & Pflegebetten gehören dazu!

Je mehr Ressourcen, desto besser die Pflege zu Hause - stimmt das? Pflegenotstand und Kostendruck legen dies nahe: Viel zu viel ist in viel zu wenig Zeit zu erledigen. Pflege scheint sich nur an den Erkrankungen Betroffener zu orientieren - und den Menschen dahinter zu vergessen. Aber reicht ein einfacher Perspektivwechsel, um Satt-und-Sauber-Versorgung in menschliche Pflege zu verwandeln? 
 
Je besser das Pflegebett, desto autonomer

Ein klares Nein! Selbstverständlich muss sich Pflege, ob stationär oder häuslich, an den Erkrankungen Pflegebedürftiger orientieren. Nur wo dies gelingt, öffnet sich Raum für Menschlichkeit. Wer etwas anderes behauptet, unterstellt pflegenden Angehörigen und Pflegekräften Mangel an Empathie und Engagement. Zynisch - schließlich arbeiten beide oft am Kräftelimit. Dabei könnte gute Pflege deutlich einfacher sein: Innovative Hilfsmittel wie elektromotorisch verstellbare Pflegebetten sind da, bereit, Menschen mit Handicap zu mehr Autonomie zu verhelfen: Sich auf die Seite drehen, im Bett aufsetzen, aufstehen, auf die Toilette gehen? Etwas, dass Senioren - auch bei Gelenksteifigkeit oder schwacher Muskulatur - hier allein, nur durch Pflegebett Motorkraft schaffen. Essen oder Gespräche auf Augenhöhe führen? Auch das geht selbstständig, mit einem Knopfdruck auf den seniorengerechten Handschalter. Dabei eignen sich Betten wie Pflegebett Dali dank hohen sicheren Arbeitslasten auch für Senioren mit Übergewicht - inklusive Einlegen von Spezialmatratzen und Dekubitussystemen. Kurz: Menschenwürdige Pflege bettet jeden höchstpersönlich - bin zur 1,50 Meter kleinen Rollstuhlfahrerin, die jetzt den Boden mit den Füßen erreicht und den Transfer auf die Toilette ohne fremde Hilfe schafft. Selbstbestimmte Lebensführung, die sich Betroffene leider noch immer im Einzelverfahren erstreiten müssen.

Je wohnlicher das Pflegezimmer, desto schöner der Alltag

Dreht sich alles ums Pflegebett, gewinnt alles, was dieses Alltagszentrum umgibt, an Bedeutung. Leider kommt ambulante Intensivpflege nicht ohne technisches Überwachungsequipment aus. Nur ein Pflegezimmer, das so praxistauglich wie gemütlich ist, erteilt Krankenzimmer-Atmosphäre eine Abfuhr - bis zu genügend Stauraum, um Inkontinenzartikel diskret zu verwahren. Ein behagliches Pflegezimmer erfreut das Auge mit persönlicher Note und erlaubt den Blick aus dem Fenster sowie auf Vertrautes - wie die Fotos der Enkel. Und so reduziert das Mobiliar hier sein mag - für Sessel und Tisch, um Besuch zu empfangen, sollte einfach Platz sein. Doch ist die Türöffnung breit genug? Wenigstens 90 cm braucht es, damit Rollstuhl oder Gehhilfe passieren können. Pflegegerechter Umbau wird staatlich gefördert, von der Rampe bis zum barrierefreien Bad. Und das Pflegebett selbst? Gebrauchte Kassen Pflegebetten bieten designoptisch keine Wahloptionen. Nur, wer sein Pflegebett frei erwirbt, gestaltet frei - wie bei Burmeier Pflegebett Dali, das durch farbige Softcover kreativen Raum lässt. Pflegebetten, die ohne Stilbruch harmonisch zum übrigen Ambiente passen. Schließlich ist Wohlfühlen Sache persönlichen Wohnstils. Für viele bedeutet dies, zusammen zu bleiben - und das vertraute (Ehe-)Bett zu behalten. Elektromotorische Pflegebettsysteme wie Lippe mit 24-Volt-Antrieb verwandeln es in ein vollfunktionales Pflegebett.
 
Demenzpflege zuhause: Werdenfelser Weg statt Ruhigstellung

Mit der Pflege Demenzkranker erreicht häusliches Engagement eine neue Dimension: Demenzkranke sind physisch oft (nacht-)aktiv. Es widerstrebt Ihnen, hier mit Fixierung, Bettgitter und Psychopharmaka gegenzusteuern? Andererseits kann bei Hochbetagten bereits ein einfacher Sturz tödlich enden. Die Lösung: Größtmögliche Sicherheit bei maximaler Freiheit! Moderne Pflegebetten und Bettgitter nach Werdenfelser Weg helfen dabei - denn die Zeiten "Schwedischer Gardinen" sind vorbei. Niedrigbetten und Niederflurbetten lassen in Bodennähe schlafen - und schwere Stürze so gar nicht erst zu, sogar ohne Bettgitter. Vor dem Bett: Eine Sensormatte, die spürt, wenn jemand sie betritt - und den Angehörigen anfunkt. Falls Sie sich für ein Niedrigbett mit geteiltem Seitengitter wie Inovia oder Regia von Burmeier entscheiden, wählen Sie Sicherheit inklusive Bettgitter, aber ohne Freiheitsentziehende Maßnahmen (FEM). Hier schiebt der Nutzer einfach den Holm - und steigt barrierefrei aus - bei festem Halt.

Freiheit & Sicherheit: Pflegebetten mit Bluetooth 

Nicht nur Demenzkranke profitieren von Betten mit innovativen e-help Systemen wie Pflegebett Dali Low Entry. Aber obwohl vernetzte Pflegebetten die Selbstbestimmung fördern, haben die digitalen Leistungen noch nicht Eingang in Regelleistungskatalog gefunden. Digital vernetzt, kommt Dali ohne staubsammelnden Kabel(-salat) aus - und wird ortsunabhängig via App und Bluetooth mit dem Pflegebett verknüpft. Auf intuitiven Tastendruck schickt der Pflegebedürftige Nachrichten aufs Smartphone des verantwortlichen Familienmitglieds: Bitte ruf mich zurück! Oder ein Out-of-Bed-System meldet, dass der Verwandte aufgestanden, aber noch nicht zurück ist. Bettfunktionen wie Fußtieflage oder Rückenlehne gegen ungewolltes Auslösen sperren? Einfach per App und Handy - eine große Erleichterung für gestresste Angehörige, die unter der Mehrfachverantwortung von Pflege, Job und Haushalt ächzen. Motto: Soviel Freiheit wie möglich - aber nicht mehr Sicherheit als unbedingt nötig.

Noch nicht erreicht: Gute Bezahlung für gute Pflege
 
Deutschland altert weiter: Über zwei Drittel der fast drei Millionen Pflegebedürftigen wird zu Hause durch Familienangehörige versorgt, durch examinierte Kräfte ambulanter Pflegedienste mit medizinischer Behandlungspflege unterstützt. Doch damit ein menschliches Miteinander von Pflegebedürftigen, Angehörigen und Pflegekräften gelingt, müssen sämtliche Bedingungen stimmen. Auch finanziell! Leider enthüllt ein aktueller Bericht des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung, dass ambulante Pflegedienste derzeit über 40 Prozent aller Anfragen ablehnen. Der Grund? Ambulante Pflegefachkräfte verdienen im Schnitt über 900 Euro brutto weniger als ihre stationären Kollegen - viele quittieren den Dienst. Laut Branchenverband der ambulanten Pflegedienste hat sich der Mangel in den letzten zwei Jahren vor allem dort verschärft, wo Menschen rund um die Uhr intensivbetreut werden müssen - fünf bis sechs Pflegestellen seien dazu nötig. Trotz des seit 1. Januar 2019 geltenden Pflegepersonalstärkungsgesetzes klagen Pflegedienste weiter über schlechte Bezahlung - und Pflegekräfte über Stundenlöhne weit unter Tarif.

Unverantwortlich: 24 Stunden Betreuung schwarz

Schlechte Entlohnung befördert Unzufriedenheit. Und wer unzufrieden ist, pflegt mit Recht schlecht. Dienst nach Vorschrift statt Zugewandtheit, zu Lasten der Pflegebedürftigen. Wird 24 Stunden Pflege unbezahlbar, springt Schwarzarbeit aus Osteuropa in die häusliche Pflegelücke, längst eine "wichtige Säule", so Pflegewissenschaftler Michael Isfort, Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP). Ohne diese, so Isfort, sei häusliche Versorgung nicht mehr zu bewerkstelligen. Es bestehe Handlungsbedarf - zum Schutz der alten Menschen, die solchen Betreuern anvertraut seien. Verbesserungen soll die Reform der EU-Entsenderichtlinie bringen: Pflegekräfte, die via Entsendegesetz einreisen (also im Heimatland beschäftigt und sozialversichert sind), sollen ab Mitte 2020 Anspruch auf die gleiche Bezahlung wie einheimische haben. Trotzdem wird 24-Stunden-Betreuung für viele Pflegebedürftige und ihre Familien die bezahlbare Alternative zum Pflegeheim bleiben. Auch hier steht und fällt Pflegequalität mit der Leistung des Equipments: Gute Pflegebetten, auf rückenschonende Arbeitshöhe fahrbar, denken auch ans Pflegepersonal. So bleibt mehr Zeit und Kraft für Zuwendung und aktivierende Pflege.

KI: Kommt der sozial kompetente Pflegeroboter?
 
propos Zuwendung: Pflege-Avatare, die pflegebedürftige Senioren unterstützen sollen, sind zwar noch nicht marktreif, aber auf dem Weg. Ein Mikrofon ersetzt das Ohr, eine Kamera die Augen - virtuelle Assistenten, die Gestik und Mimik ihres Gegenübers erkennen, Gesellschaft leisten oder aus der Zeitung vorlesen. Aber ist KI sozial kompetent? Dass Avatare einfühlsam auf niedergeschlagene Senioren reagieren können und virtuelles Leben den Kontakt zur Familie ersetzt, darf wohl bezweifelt werden. Wer in fiktiven KI-Pflegekräften Lösungen sieht, weiß nur wenig vom Wesen lebensnaher Altenpflege. Derweil gehen beträchtliche Summen in entsprechende Forschung, während an anderer Stelle das Geld fehlt, um Pflegebedürftige sinnvoll zu unterstützen. So haben ärztlich verordnete Hilfsmittel wie Pflegebetten oder Beatmungsgeräte nicht selten Funktionsmängel. Ein Grund: Hilfsmittelausschreibungen der Kassen, im Zuge derer der billigste Anbieter den Zuschlag erhält - Preisdumping zulasten der Betroffenen. Eine Praxis der Kassen, dem der Gesetzgeber 2019 einen Riegel vorschieben will.

Pro individuelle Pflege - mit Herz u n d Verstand!

Gute Pflege braucht Freiheit der Wahl - in aller Konsequenz. Das heißt, dass ich als Patient selbst entscheide, wo ich Hilfsmittel wie Pflegebetten oder Matratzen kaufe - und dazu über ein bestimmtes Budget frei verfüge! Nur so wird vermieden, dass Einheitsversorgung in Fehlversorgung mündet. Wie im Fall von Matratzen, wo das Standardmodell in einer normierten Antidekubitus-Lösung besteht, die bei manchen Druckgeschwüren nicht ausreicht. Stets umhüllt von einem wasserdichten Inkontinenzbezug, egal, ob der Betroffene inkontinent ist oder nicht. Pech auch, wenn ich nicht Dekubitus, sondern Demenz habe: Dann sinke ich in die Standardmatratze ein, obwohl eine spezielle Demenzmatratze meine Schlafqualität - durch gesenkten Muskeltonus und Federung für festes Liegegefühl - verbessern würde. Kurz: Um so lange wie möglich selbstständig und in Würde in den vertrauten vier Wänden zu leben, braucht es höchst individuelle Lösungen - von Ausstattung bis Personal. Nur so sieht Pflege den ganzen Menschen, die ganze Persönlichkeit. Sicher - mehr Geld, Ausstattung und Personal allein entscheiden nicht über den Abbau von Versorgungsdefiziten. Gute Pflege bleibt eine Frage pflegerischer Kultur. Diese allein aber richtet wenig aus ohne kompetentes, fair bezahltes Personal und entlastende technologische Hilfsmittel - für eine Versorgung ohne faule Kompromisse.
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