Unabhängige Patientenberatung (UPD): Antworten rund um Gesundheit, Pflege und Patientenrecht

Krank und pflegebedürftig: Aus dieser Position auch noch für sein Recht - etwa bei Behandlungsfehlern oder um ein Pflegebett - zu kämpfen, kostet Kraft. Auch hier ist Wissen Macht, aber wo erhalte ich sachkundige Antworten auf (Rechts-)Fragen zu Gesundheitsleistungen? Wer seinen Arzt fragt, stößt an Grenzen: Seine Ratschläge sind weder völlig neutral, noch wird Patientenberatung als solche attraktiv vergütet. Also auf blauen Dunst zum kostenintensiven Fachanwalt? Auch mit passender Rechtsschutzversicherung geben Sie damit viel Kontrolle aus der Hand. Schalten Sie stattdessen eine Instanz dazwischen, die kostenlos und unabhängig aufklärt - und gangbare Wege mit Erfolgsaussichten aufzeigt.

UPD: 120 Experten beraten kostenlos

Gute Patientenberatung ist kostenlos, unabhängig und nimmt sich Zeit. Nach eigenem Selbstverständnis berät die Unabhängige Patientenberatung Deutschland gGmbH (UPD) umfassend, verständlich und wissenschaftlich fundiert und ist offen für jeden Bürger, ob gesetzlich, privat oder gar nicht krankenversichert. Als Zusammenschluss von Sozialverband VDK, Bundesverband der Verbraucherzentralen und der Verbunde unabhängige Patientenberatung gestartet, befindet sich die gemeinnützige GmbH seit Anfang 2016 unter neuer Trägerschaft. Seit September 2015 durch Diplom-Betriebswirt Thorben Krumwiede (38) geführt (bis Februar 2015 Notruf-Leiter des Malteser Service Centers Köln und beteiligt am Aufbau einer Pflege- und Demenz Assistance), beraten bei UPD über 120 Experten, darunter Juristen, Ärzte, medizinische Fachkräfte und Sozialversicherungsfachangestellte - zu gesundheitlichen, gesundheitsrechtlichen und sozialrechtlichen Fragen.

Bund der Krankenkassen: Einfluss nehmen verboten

Der GKV-Spitzenverband, Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen sowie der Verband der Privaten Krankenversicherung (letzterer trägt die Dolmetscher-Kosten) finanziert die UPD. Aber: Dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen ist es nicht erlaubt, Einfluss auf Inhalt und Umfang von Beratungstätigkeit zu nehmen. Dabei handelt die Unabhängige Patientenberatung nach § 65b Sozialgesetzbuch (SGB V). Übergeordnetes Ziel ist außerdem, die Patientenorientierung im Gesundheitswesen zu stärken sowie auf Problemlagen des Gesundheitssystems aufmerksam zu machen. Dabei will die UPD weder die Beratung durch approbierte Ärzte, noch die Rechtsberatung durch Anwälte und Schlichtungsstellen im konkreten (Rechts-)Fall ersetzen.

Großes Beratungsspektrum - von Patientenverfügung bis Pflegebett

Wenn die UPD zu Gesundheits- oder Sozialrechtsfragen berät, so tut sie dies neben Deutsch auch auf Türkisch, Russisch und Arabisch. Website bequem vorlesen lassen? Der Internetauftritt der Patientenberatung ist barrierefrei. Inhaltlich-thematisch wird das komplette Spektrum abgedeckt. Thema von Patientenberatung kann sein:

- Unterstützung bei psychosozialen Erkrankungen/Alltagsbewältigung
- Abrechnung von Privatleistungen durch den Arzt und IGeL-Leistungen verstehen
- Zahnersatz, mit Kostenübernahme und Alternativen zum vom Zahnarzt vorgeschlagenen Zahnersatz
- Krankenhausrechnungen verstehen
- Arzt, Therapeut oder Krankenhaus regional und überregional finden
- Behandlungs- bzw. Beratungsfehler durch Arzt oder Klinik
- Hilfe beim Formulieren von Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
- Krankengeldhöhe und Leistungsdauer, Bedingungen und Berechnung
- Informationen zu Entstehung, Vorsorge, Nachsorge, Diagnose und Therapie von Erkrankungen
- Rehabilitation, Recht auf Reha und Wahl der Reha-Einrichtung
- Informationen zu Medikamenten, Alternativmedizin und Naturheilverfahren
- Patientenrecht (z. B. im Bereich Pflegebetten)
- Finden der nächsten passenden Selbsthilfegruppe
- Leistungen von Krankenkasse/Pflegeversicherung wie Pflegebetten, inkl. aktueller Neuregelungen
- Änderungen ab 2017 im Bereich Pflegestufen, Pflegegeld

Monitor Patientenberatung: Gesundheitssystem verbessern

Nicht zuletzt, weil sich die UPD als gemeinnütziges Angebot ausschließlich aus Krankenversicherungsbeiträgen finanziert, ist diese gehalten, Ihre Beratungstätigkeit nachzuweisen: Einmal jährlich (das nächste Mal Mitte 2017) erscheint der öffentliche Monitor Patientenberatung - und zeigt in anonymisierter Form auf, welche Fragestellungen ratsuchende Bürger in der Beratung beschäftigt haben - Impulse, aus denen sich Optimierungen für das Gesundheitssystem ableiten lassen. Bisherige Monitore finden Sie hier (Link: https://www.patientenberatung.de/de/uber-uns/monitor-patientenberatung),

Fon, Fax oder vor Ort: Wege zur Beratung

Bei der UPD sitzen Experten am - jetzt aus allen Netzen kostenlosen - Beratungstelefon, und zwar von montags bis freitags von 8.00 h bis 22.00 h sowie samstags von 8.00 h bis 18.00 h, die Beratung in türkischer und russischer Sprache ist an sechs Tagen die Woche bis 18 h geschaltet. Rat in arabischer Sprache gesucht? Dienstags von 11.00 h bis 13.00 h sowie donnerstags von 17.00 h bis 19.00 Uhr. Neben der UPD Telefonberatung, Beratung per Fax und Online-Beratung unterhält man insgesamt 30 Beratungsstellen in allen Bundesländern - und kommt unter bestimmten Voraussetzungen sogar ins Haus. Noch relativ noch ist die Möglichkeit, sich an 100 ausgewählten (kleineren) Orten in einem der drei UPD Beratungsmobile - nach Terminvereinbarung - Rat zu holen. Barrierefrei und aus Gründen der Privatsphäre nur einem Ratsuchenden Platz bietend, ist das UPD Mobil mit Videotelefonie ausgestattet, um im Bedarfsfall Experten und Simultan-Dolmetscher zuzuschalten. (Link: https://www.patientenberatung.de/de/service/beratungsstellenUPD-Beratungsmobil). Ein Internetauftritt mit umfassenden redaktionellen Inhalten, umfangreichen Gesundheitsinformationen und aktuellen Nachrichten sowie Social Media Kanälen und eine UPD Beratungs-APP runden das Angebot der Unabhängigen Patientenberatung ab.

Kontakt aufnehmen? Adresse und Telefonnummern der UPD finden Sie hier (Link: https://www.patientenberatung.de/de/kontakt)

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