Pflegefall ? Was nun ?

Wer gesund und jung ist, mag nicht gern daran denken aber Pflegefall kommt meist plötzlich und unerwartet und kann jeden treffen. Umso wichtiger, sich schon vorab ein wenig Gedanken zu machen und sich zu informieren. Denn tritt der Pflegefall ein, ist viel zu erledigen und nicht zuletzt geht es auch darum, Leistungen zu bekommen, die einem dann zustehen.

Eine gute Beratung ist das Wichtigste
Natürlich weiß niemand alles und das Thema Pflegefall ist so komplex, dass der Betroffene schnell die Übersicht verlieren kann. Eine gute Beratung hilft über diese schwierige Zeit hinweg und sorgt dafür, dass keine Anträge oder dergleichen vergessen werden. Anlaufstellen für Beratungen zum Thema Pflegefall sind unter anderem :


- der Hausarzt
- die Krankenkasse
- die Pflegekasse
- die unabhängige Patientenberatung
- Sozialstationen


In vielen Städten und Gemeinden gibt es auch kommunale Beratungsstellen oder Selbsthilfegruppen, welche Kompetent weiterhelfen können. Gerade in der ersten Zeit fühlen sich Betroffene schnell mit der gesamten Situation überfordert. Daher ist es eine gute Beratung sehr wichtig, sie gibt Sicherheit und Anträge, beispielsweise auf Pflegegeld, werden fristgerecht und korrekt gestellt.

Was unbedingt bedacht werden sollte
Wer plötzlich einen pflegebedürftigen Angehörigen hat, der spielt wahrscheinlich sofort mit dem Gedanken, die Pflege selbst zu übernehmen. Das verdient Hochachtung und ist sicherlich sehr fair. Trotzdem sollten Angehörige von Pflegebedürftigen einiges bedenken. Vor allem die psychische und physische Leistungsfähigkeit ist nicht zu unterschätzen. Ist zu Hause genüge Platz und ist die Wohnung, wenn nötig, barrierefrei? Die Pflegekasse bezuschusst Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen auf Antrag mit 4000 Euro. Bei demenzkranken Patienten muss der Wohnraum zusätzlich speziell gesichert werden. Auch ist zu überlegen, ob sich die Pflege mit dem eigenen Job vereinbaren lässt. Hier gibt es die Möglichkeit eine sogenannte Pflegezeit zu beantragen. Dies wäre dann eine Arbeitsfreistellung für eine bestimmte Zeit. Zudem muss unbedingt eine Pflegestufe beim Sozial- oder Pflegedienst beantragt werden. Nach der Höhe der erteilten Pflegestufe richtet sich dann auch das Pflegegeld. Es empfiehlt sich ein Pflegetagebuch (Empfehlung Pflegetagebuch, download)  zu führen, um aufzuzeigen, welchen Pflegeaufwand man hat. Auch der Arzt wird eine entsprechende Empfehlung für eine Pflegenotwendigkeit geben.

 

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Rechtzeitig Hilfe suchen
Gerade wenn der Pflegende mitten im Berufsleben steht, wird es sehr schwer, den Pflegebedürftigen allein zu pflegen. Nicht zuletzt kann es auch sein, dass man körperlich gar nicht dazu in der Lage ist, den Pflegefall zu baden, umzuziehen oder dergleichen. Daher sollte gut überlegt werden, ob es nicht sinnvoll ist, die Hilfe eines Pflegedienstes in Anspruch zu nehmen. Dieser kommt dann je nach Bedarf täglich oder mehrmals wöchentlich und erledigt alle anfallenden Pflegedienste, je nach Absprache. Wer sich die Pflege zum Teil oder im Ganzen selbst zutraut, dem sei ein Pflegekurs empfohlen. Ebenso gibt es die Möglichkeit, eine Pflegekraft einzustellen, die die Pflege übernimmt. Ab und an sollte sich der Pflegende eine kleine Auszeit gönnen. Sei es ein Kurzurlaub oder ein Besuch bei Freunden. Für diese Zeit besteht die Möglichkeit, den Pflegebedürftigen in einer Kurzzeitpflegeeinrichtung unterzubringen. Auch bieten einige Pflegedienste an, für einen kurzen Zeitraum eine 24 Stunden Pflege zu übernehmen.

Ein plötzlicher Pflegefall ist immer eine sehr große Belastung, sowohl physischer als auch psychischer Art. Wichtig ist, sofort ein Beratungsgespräch zum Thema Pflegefall zu suchen. Dort werden alle Möglichkeiten aufgezeigt, sich Hilfe zu suchen. Außerdem wird auch geklärt, wer die Pflegestufe festlegen kann und welcher Pflegegeldanspruch besteht.

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