Häusliche Pflege: Pflegebett - wozu denn?

Schlafzimmer behalten, eigene Kräfte einteilen

Pflegebedürftigkeit - für alle Beteiligten eine neue, gewöhnungsbedürftige Lebenssituation. Ernsthaft über ein Pflegebett nachzudenken, hieße ja, sich der Tatsache zu stellen: Hier wartet Schwerstarbeit am Krankenbett - und das rund um die Uhr. Pflege ich den Partner, gelte ich als stark, mein Partner als abhängig - ein Ungleichgewicht und eine Belastungsprobe für die Partnerschaft. Aber ein Umzug ins Pflegeheim kommt nicht in Frage - was tun? Wählen: Zwischen der Pflege am bestehenden Bett, der Anschaffung eines Pflegebettes oder eines elektromotorischen Hebepflegerahmens, der - einfach integrierbar - jeden herkömmlichen Bettrahmen zum multifunktionalen Pflegebett aufrüstet. So muss das gemeinsame Schlafzimmer nicht aufgegeben werden - kann dies aber, denn ungestörte Nachtruhe lässt den pflegenden Partner Kraft sammeln. Per Gegensprechanlage ist er trotzdem erreichbar.

Senioren: Länger autonom sein

Zum Glück: Man sieht es dem Pflegebett nicht an, dass es für die Pflege Kranker und Gebrechlicher gemacht ist. Denn Technik muss nur funktionieren, weshalb Pflegebetten-Designer sie vor neugierigen Blicken verstecken - und so vergessen machen, dass Sie darauf angewiesen sind! Was gebraucht wird, erfahren Konstrukteure werkseigener Entwicklungsabteilungen (wie von Stiegelmeyer und Burmeier), indem sie in die Einrichtungen gehen - um zu sehen und zuzuhören. Geleitet von der Maxime, dass das am besten unterstützt, was die Autonomie von Senioren fördert, entstehen Betten wie das Westfalia Care von Burmeier (Link: http://www.pflegebetten-24.de/pflegebetten-pflege-ratgeber/welches-ist-ihres-pflegebett-westfalia-klassik-und-care-im-test) Je mehr Pflegebetten Senioren zum Mitmachen anregen, desto leichter die Pflege. Senioren steuern diese Betten mit unaufdringlich leisem Elektromotor per kabelgebundenem Handschalter oder Infrarot-Fernbedienung in Eigenregie - bequem im Liegen oder Sitzen. Zum Beispiel, um die Liegefläche auf die persönlich angenehmste Aufstehhöhe zu fahren. Und dann selbst aufzustehen, vielleicht auch mit Hilfe eines Fußstuhls (Link: http://www.pflegebetten-24.de/pflegebetten-pflege-ratgeber/wie-aufstehen-pflegebett-als-aufstehhilfe-benutzen). Oder um auf den Toilettenstuhl zu wechseln, eventuell durch Rutschbrett und Drehteller unterstützt (Link: http://www.pflegebetten-24.de/pflegebetten-pflege-ratgeber/toilettengang-am-pflegebett-wie-geht-das-pflege-tipp). Das Pflegebett schafft die Voraussetzungen dazu.

Sich helfen lassen = Verantwortung zeigen

Mutter oder Vater könnten nachts stürzen? Ein Pflegebett nimmt auch diese Angst: Stimmt die Mutter zu, verhindern verstellbare Seitengitter das Herausfallen - nur sichtbar, wenn sie benötigt werden. Ein spezielles Niederflurbett senkt das Verletzungsrisiko bei Demenzpatienten. Im Alltag schont die verstellbare Liegefläche, angepasst an Körpergröße des Pflegenden und den Arbeitsvorgang, die Bandscheibe - zum Beispiel beim Waschen des Angehörigen. Vorbei die Zeiten ständigen, belastenden Bückens am normalen Bett. Die Entscheidung für ein Pflegebett zeigt Veantwortungsbewusstsein - nicht zuletzt gegenüber dem Pflegebedürftigen, der auf die Fitness des Pflegenden angewiesen ist. Darüber hinaus lassen sich Kopfteil und Fußteil nach Wunsch anpassen, Bettbügel oder Strickleiter helfen aufrichten oder erhöht lagern - etwa um das Nachthemd zu wechseln. Vielleicht schafft es Ihre Mutter noch selbst, die Knöpfe zu öffnen? Helfen können Sie immer noch ...

Kostbare Zeit sparen, Zubehör nutzen

Ihr Vater schafft es noch selbst, seine Lage zu ändern, sich z. B. umzudrehen? Eine normale, nicht zu weiche Matratze genügt. Nein? Eine Spezialmatratze wie Anti-Dekubitus beugt Wundliegen und Druckgeschwüren vor. Berater der Pflegekasse, ambulanter Pflegedienst und Sanitätshaus helfen bei der Wahl. Und weil auch Drumherum wie Hygiene belastet, schützen feuchteundurchlässige, aber hautsympathische Bezüge aus atmungsaktiver, kochfester Bauwolle die Matratze. Stecklaken sorgen dafür, dass Sie das Bettlaken seltener wechseln müssen. Ein Bett, das Sie dazu hochfahren können, unterstützt spürbar! Saubermachen? Das Pflegebett ist dank bremsbarer Rollen leicht zu manövrieren - sogar mit einer Hand.

Pflegebett: Dazu zahlen Sie ein!

Bei anerkannter Pflegebedürftigkeit (Pflegestufe bzw. Pflegegrad) durch die Pflegekasse übernimmt diese die Kosten. Ein Pflegebett ist ein Hilfsmittel, doch man unterscheidet zwei Arten: Die zeitweilige Nutzung eines Pflegebettes bei Krankheit auf Rezept (die Krankenkasse zahlt) und die Nutzung bei dauerhafter Pflegebedürftigkeit (die Pflegekasse zahlt) (Link: http://www.pflegebetten-24.de/pflegebetten-pflege-ratgeber/pflegebett-beantragen-auf-rezept-oder-selbst-kaufen). Gewusst? Bei Pflegebedürftigkeit trägt diese auch pflegebedingte Umbaumaßnahmen der Wohnung - im vierstelligen Bereich, bei einer Wohngemeinschaft Pflegebedürftiger (bis zu vier Personen) fällt die finanzielle Unterstützung sogar fünfstellig aus - und wird inzwischen auch für Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz (Pflegestufe 0) geleistet.

Welches Bett? Wissen, was möglich ist!

Der Sanitätsfachhandel verschafft einen Überblick über die unterschiedlichen Modelle, so dass Sie auf gut informierter Basis eine kompetente Wahl treffen (Link: http://www.pflegebetten-24.de/pflegebetten-pflege-ratgeber/). Dabei sind renommierte, direkt ansprechbare Fachhändler Teil eines Servicenetzes aus Partnern des medizinischen Fachhandels. Der Vorteil: Kurze Lieferfristen, auch bei Zubehör und Sonderwünschen - und schnelle Ansprechbarkeit bei Aus- und Umtausch. Zugegeben - hochwertige Bettsysteme sind nicht billig, aber nachdenkenswert. Nicht zuletzt in Hinblick auf die teils horrenden Kosten einer Heimunterbringung.

Tipp Pflegebett:  Niederflurbett Inovia

Sie möchten die Sache anpacken, ihren Angehörigen im eigenen Zuhause pflegen? Fassen Sie Mut, vielleicht bei einem Pflegekurs der Pflegekassen. Ein Pflegebett schafft beste Bedingungen für alle: Pflegebedürftige Senioren, Sie als Angehörige - und freut nicht zuletzt den ambulanten Pflegedienst.

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