Der Wohlfühlfaktor ist in der Pflege entscheidend! Das richtige Pflegebett finden

Sympathisch, praktisch, bezahlbar: Pflegezimmer planen

Die Entscheidung steht: Mutter oder Vater sollen ihre goldenen Jahre nicht im Pflegeheim verbringen, sondern zu Hause genießen! Also Pflegezimmer  einrichten - mit viel Wohlfühlcharakter, aber praktisch genug, um häusliche Pflege leicht zu machen. Wie gelingt's?
 
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Wohlfühlen: Pflegezimmer mit persönlicher Note

Was zeichnet behagliche Pflegezimmer aus? Sie erfreuen das Auge! Falls Sie die Wahl haben, wird ein Raum Pflegezimmer, der den Blick aus dem Fenster erlaubt. Ebenfalls vom Pflegebett aus zu sehen: Vertrautes wie Erinnerungsstücke, Fotos der Enkel, des geliebten Hundes oder Grafiken des Lieblingskünstlers. Schließlich leben nicht Sie, sondern der Ihnen Anvertraute darin, weshalb dieser Raum seinen Geschmack widerspiegelt. Weil Wohlfühlen ist Ansichtssache ist, redet der Pflegebedürftige bei Wandfarbe, Vorhängen oder Bodenbelag mit. Kann er sich nicht mehr äußern, heißt es erspüren, welcher Stil seinen Wohnwünschen bisher zusagte und zusagen wird.
 
Der Rahmen: Hell, (tritt-)sicher, seniorengerecht 

Es werde (Tages-)Licht! Ein helles, wohltemperiertes Zimmer, dessen Fenster beim Lüften gesunden Sauerstoff hereinlassen, hebt die Stimmung. Aber ist die Türöffnung breit genug? Wenigstens 90 cm braucht es, damit Rollstuhl oder Gehhilfe problemlos hindurchpassen, um selbstständig das Zimmer - in räumlicher Nähe zu Bad und WC - zu verlassen. Dabei sorgt ein - pflegeleichter, aber behaglicher Fußboden bzw. Teppich mit rutschfester Ober- und Unterseite für Trittsicherheit. Wie spät ist es? Wanduhr und Wecker informieren mit gut lesbarem Zifferblatt, Lichtschalter werden vom Pflegebett aus bedient. Ihr Angehöriger hat einen Wunsch? Per Glocke, Klingel und mobilem Hausnotruf sind Sie in Hörweite und darüber hinaus erreichbar.

Wohnlich - trotz ambulanter (Intensiv-)Pflege

Oft kommt ambulante Intensivpflege nicht ohne technische Überwachungsgeräte und Apparaturen aus. Hier auch in kleineren Räumen ein praxistaugliches u n d gemütliches Refugium zu schaffen, verlangt einen überlegten Kompromiss zwischen Funktionalität und Wohnlichkeit. Wo immer möglich, sollte es das Ziel sein, Krankenzimmereindrücke zurückzudrängen - beginnend bei ausreichend Stauraum, um Inkontinenzartikel oder Pflegeprodukte griffbereit, aber diskret hinter Schranktür oder Vorhang aufzubewahren. Apropos Vorhänge: Innovative Webstrukturen erlauben ein Verdunkeln von nahezu 100 Prozent - für gesunden Schlaf. Auch sonst hat Pflegezimmer-Ausrüstung in den letzten Jahrzehnten dazugelernt - von wasserdichten, pflegeleichten und schwer entflammbaren Materialien bis zu Technologien, die Temperatur, Luftqualität und Luftfeuchtigkeit kontrollieren. Ökologische Bettwäsche und antibakterielle Decken betten sicher und behaglich. Bei hohem Hygienestandard - bis zu atmungsaktiven Inkontinenz-Bettwaren in ansprechenden Dessins.

Gesundes Pflegebett: Sicher liegen, leichter aufstehen
Alles dreht sich ums Pflegebett! Schließlich verbringen Pflegebedürftige einen Großteil ihres Tages darin, weshalb es sämtliche Bedürfnisse seines Nutzers befriedigen sollte - wie etwa den Wunsch, auch als Senior mit Übergewicht bequem zu liegen oder die Möglichkeit, Spezialmatratzen und Dekubitussysteme einzulegen. Pflegebetten, die umfangreiche Arbeitslast tragen, gibt es auch fürs kleinere Portemonnaie, ebenso wie Fabrikate mit integriertem Holzseitengitter (Seitensicherung) oder Niedrigbetten für wirksame Sturzvorbeugung. Adé, freiheitsentziehende Maßnahmen (FEM), hallo Werdenfelser Weg - diese Betten lassen sich elektromotorisch auf Bodennähe absenken. Dabei ist gesundes, sicheres Nächtigen nur eine Hauptforderung an ein sinnvolles Pflegebett: Mit zunehmender Mobilitätseinschränkung fallen auch Aufstehen und Zubettgehen schwerer: Wer das vertraute Bett gegen ein höhenverstellbares Pflegebett mit energiesparendem 24-Volt-Antrieb tauscht, erreicht die gewünschte Ausstiegshöhe per Knopfdruck. Dank verstellbarer Liegefläche fährt Ihr Angehöriger jetzt selbstständig in den Sitz - um Mahlzeiten einzunehmen oder Gespräche auf Augenhöhe zu führen. Angst, dass sich etwas selbstständig macht? Sperren Sie einfach bestimmte Bettfunktionen am Handschalter. Mutter oder Vater im Bett pflegen? Das Pflegebett fährt auf eine Arbeitshöhe, die den Rücken schont und kann sogar per Lifter unterfahren werden. Aber jetzt müssen Sie im Pflegezimmer durchwischen: Moderne Pflegebetten gleiten auf breiten, bremsbaren Rollen zur Seite.

Alltag erleichtern: Zweckmäßiges Mobiliar, durchdachtes Zubehör

Den bisherigen Nachttisch durch einen funktionalen, rollbaren Betttisch zu ersetzen, macht ebenfalls Sinn: Seine Tischplatte mit umlaufender Tablettkante bietet viel Platz - für Handy, Lesebrille und beim Essen. Darüber hinaus erleichtert das Zubehörsortiment renommierter Hersteller - wie z. B. Burmeier Homecare - den Alltag, von Leselampen, Unterbettleuchten für nächtliche Orientierung und teilbaren, teleskopierbaren Bettgittern (TSG) bis zu diskreten Hülsen, um Aufrichtevorrichtungen oder Infusionsständer zu installieren. Dabei denkt man Pflegebetten wie Arminia, Regia oder Inovia als System und komplettes Pflegezimmer als wohnlichem Grundstock - aus Pflegebett, Nachttisch und Kleiderschrank, ursprünglich fürs Seniorenheim entwickelt. Letztlich Ziel jeder Senioreneinrichtung: Anheimelnd genug zu sein, um mit dem vertrauten, bisherigen Mobiliar mitzuhalten. Auch dort, wo Angehörige Besuch empfangen möchten: Schön, wenn das Pflegezimmer auch Tisch und Sesseln Platz bietet.

Pflegezimmer bedarfsgerecht planen und finanzieren
Was Sie auch planen - Sie müssen die Investition Pflegezimmer nicht allein stemmen: Beantragen Sie das Pflegebett auf Rezept bei Krankenkasse bzw. bei vorliegendem Pflegegrad bei der Pflegekasse. Auch für den pflegegerechten Umbau steht staatliche Förderung bereit: Holen Sie vor der Sanierung einen Kostenvoranschlag ein. Pflegekassen müssen hierzu beraten, ob Türverbreiterung, barrierefreies Bad, Rampe oder Treppenlift. Anfang jeder Planung bildet stets die Frage: Mit welchen Einschränkungen - Mobilität, Seh- und Hörvermögen, Demenz - lebt Ihr Angehöriger? Und wie muss sich das Pflegezimmer darauf einstellen?


Lernen am Modell: Digitales Pflegezimmer:

Ein Thema, das auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) jetzt zur Chefsache gemacht hat: Vom 4. bis 6. Juni 2018 trafen sich 200 Vertreter der Pflegebranche im Institut für Informatik Oldenburg (OFFIS), um über die "Zukunft der Pflege" zu sprechen: Wie lassen sich menschliche Zuwendung und technologischer Fortschritt besser verknüpfen? Wie pflegende Angehörige entlasten und die Lebensqualität Gepflegter verbessern? Teilnehmer konnten dazu in einer vor Ort nachgebildeten Zweizimmerwohnung Innovationen wie intelligente Medikamentenboxen oder sensorische Sturzerkennung testen. Schöne neue Pflegewelt: Künftige Pflegekräfte werden bald digitale Pflegezimmer per Virtual-Reality-Brille begehen - als Teil ihrer Ausbildung.

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